Internet-Erfolg sorgt für Wirbel auf der Bühne

Laienspielgruppe Ostenland startet mit turbulentem Premierenwochenende in die neue Spielsaison

OSTENLAND. Mit einem Premierenwochenende sind wir in unsere neue Spielsaison gestartet. Sowohl am Samstagabend als auch am Sonntagnachmittag wurde im Saal Fortströer erstmals die Komödie „Der Hartmann macht’s“ von William Miles aufgeführt. Während die Premiere am Samstag vor guter Kulisse stattfand, war der Saal am Sonntag nahezu voll besetzt und bot eine entsprechend lebhafte Atmosphäre.

Im Mittelpunkt der Handlung steht Alfred Hartmann (Stefan Berenspöhler), ein frischgebackener Frührentner mit großer Leidenschaft fürs Heimwerken. Voller Tatendrang gründet er seinen eigenen Servicebetrieb – sehr zum Unmut seiner Frau Elfriede (Sabine Gnaase). Mit temperamentvollen und oft bissig formulierten Kommentaren sorgt sie immer wieder für humorvolle Zuspitzungen und setzt markante Akzente im Geschehen.

Alfred Hartmann (Stefan Berenspöhler) schwärmt der Nachbarin Elisabeth (Mareike Steils) und seiner Frau Elfriede (Sabine Gnaase) wieder mal vom Baumarkt vor.

Während Alfred von beruflichem Erfolg träumt, bleibt Elfriede mit beiden Beinen im Alltag verankert und sieht vor allem die finanziellen Herausforderungen. Auch Tochter Ursula (Katrin Widera), die erstmals auf der Ostenländer Bühne zu erleben ist, gerät in die turbulenten Entwicklungen und fügt sich als Neuzugang überzeugend ins Ensemble ein.

Zusammen mit Sohn Frank (Joel Pohlmeier), Elisabeth und Herbert Strunk (Mareike Steils und Ralf Schmidt), Studentin Gaby Schulte (Nina Kettelgerdes) sowie Dietmar Dreier (Dominik Berenspöhler) und Danuta Pawlowski (Kathrin Berenspöhler, ebenfalls erstmals auf der Bühne) nimmt die Handlung zunehmend Fahrt auf. Einen Wendepunkt markiert ein Werbevideo für Alfreds Heimwerker-Service, das unerwartet im Internet viral geht und ihn über Nacht bekannt macht – mit spürbaren Auswirkungen auf sein Umfeld.

Und da ist es geschehen.. Sohn Frank (Joel Pohlmeier) lädt das falsche Video ins Internet hoch. Unterrmieterin Gaby (Nina Kettelgerdes) ist entsetzt.

Das Bühnenbild nutzt die räumlichen Möglichkeiten der Ostenländer Bühne effektiv und wurde durch zahlreiche Details sowie technische Elemente ergänzt, die das Spiel zusätzlich belebten. Besonders erfreut zeigten sich Ensemble und Regie über die gelungene Integration der neuen Mitwirkenden.

Mit sichtbarer Spielfreude und sicherem Gespür für Tempo und Pointen brachte das Ensemble die Handlung auf die Bühne. Immer wieder honorierte das Publikum Szenen mit spontanem Applaus – vor allem dann, wenn die pointierten Dialoge zwischen Alfred und Elfriede aufeinandertrafen und Heimwerkerdrang, Medienhype und Alltagsrealität auf humorvolle Weise kollidierten.

Weitere Aufführungen finden am 7. und 8., 14. und 15. sowie am 20., 21. und 22. März im Saal Fortstöer in Ostenland statt. Die Sonntagsvorstellungen beginnen um 16 Uhr, die Abendtermine am Freitag und Samstag bereits um 19.30 Uhr. Karten können telefonisch oder per WhatsApp unter 0175 / 7 51 56 60 reserviert werden.

6. März 2026

Willkommen im neuen Jahr und zur Spielzeit 2024

Liebe Theaterfreunde, liebe (Stamm-)Zuschauer der Laienspielgruppe Ostenland,
zunächst mal wünschen wir Euch von ganzem Herzen ein frohes neues Jahr !

Nachdem das Jahr 2024 schon fast zwei Wochen „alt“ ist, sind wir mit den Proben auch auf die Zielgerade eingebogen und freuen uns, euch in der Spielzeit 2024 das Stück „Mein Mann, der fährt zur See“ von Wilfried Wroost zu präsentieren. Dieses Lustspiel bietet eine unterhaltsame Geschichte vor dem Hintergrund einer urigen Hafenkneipe.

Die Handlung dreht sich um Karl Brammer, einen ehemaligen Schiffskoch, und seine Frau Mary, die gemeinsam die Kneipe „Zum Anker“ betreiben. Nach einer Schmuggelei muss Karl eine kurze Gefängnisstrafe antreten. Da Mary diese Tatsache peinlich ist, erzählt sie den Leuten lieber, dass ihr Mann zur See gefahren ist. Als das Schiff, auf dem Karl angeblich fährt, dann aber untergeht, führt das dazu, dass einige Menschen, in der Hoffnung auf ein reiches Erbe, Marys Haus stürmen. Außerdem versuchen zwei Stammgäste, Mary den Hof zu machen, da sie nun als reiche Witwe gilt.

Wie das alles genau vor sich geht und was darüber hinaus noch so alles passiert, präsentieren wir euch gerne während der kommenden neun Vorstellungen. Die genauen Aufführungstermine findet ihr in unserem Aufführungskalender, sowie auf unseren Flyern und Plakaten.

Wir freuen uns darauf, euch in der Spielzeit 2024 bei uns begrüßen zu dürfen.

12. Januar 2024

Kriminalkomödie „Diamanten häppchenweise“ in Ostenland

 

Kriminalkomödie Diamanten häppchenweise

Flyer Spielzeit 2016 (Vorderseite)

 

Liebe Theaterfreunde,
die Spielzeit 2016 nähert sich unaufhörlich und wir proben natürlich schon länger ganz eifrig. In dieser Spielzeit möchten wir Euch mit der gespenstischen Kriminalkomödie „Diamanten häppchenweise“ von Peter Rajkai erfreuen.
Hier ein kleiner Vorgeschmack:

Dunkle Gewitterwolken ziehen auf, ein Käuzchen ruft einsam und erste Blitze zucken über den wolkenverhangenen Himmel, während sich auf dem Schloss derer von Körschwitz eine illustre Gesellschaft versammelt, um einer Geisterbeschwörung beizuwohnen.
Der Grund für diese Seance scheint jedoch genauso exzentrisch und zwielichtig wie einige der Anwesenden: die Schlossherrin Lady Amalia von Körschwitz (Maria Lippold) sucht verzweifelt nach dem verlorenen Diamantschmuck ihrer verstorbenen Großmutter Adelheid, welche droht sie auf ewig als Geist heimzusuchen, sollte sich dieser Schmuck nicht wieder einfinden.
Lady Amalia zur Seite steht dabei ihr einziger Blutsverwandter, ihr Bruder Lutz von Körschwitz (Daniel Rohring), der allerdings keine ganz einfache Persönlichkeit hat und damit alle an den Rand der Verzweiflung bringt, nicht zuletzt das erst vor kurzem angestellte Dienstmädchen Marie (Carina Wiesing).
Seelische und finanzielle Unterstützung erhofft sich Lady Amalia auch von ihrer besten Freundin Helene Duvall (Annegret Hamschmidt) und dem Antiquitätenhändler Gustav Garland (Stefan Berenspöhler), den sie damit beauftragt hat, einige alte Erbstücke zu verkaufen.
Damit bei der Seance, die von dem bekannten Medium Madame Wasamamba (Monika Stüker) durchgeführt wird, auch alles mit rechten Dingen zugeht, hat Lady Amalia vorsichtshalber ihren Anwalt Friedl Röthler (Stephan Kluwe) dazugebeten, der nicht nur ein wachsames Auge auf die Hellseherin geworfen hat.
Denn im Hintergrund dieser Veranstaltung, unheimlich und doch immer präsent, ist die bucklige Gestalt des Butlers Bob (Josef Büser). Heckt er etwas aus und weiß er mehr als es den Anschein hat ?

Was bei der Geisterbeschwörung alles so passiert, wer hier was mit wem im Schilde führt und ob der verzweifelt gesuchte Diamantschmuck wieder aufgefunden wird, wollen wir hier an dieser Stelle natürlich nicht verraten…

Die Laienspielgruppe Ostenland e.V. wünscht ihren Zuschauern gute Unterhaltung und wieder recht viel Vergnügen!
Wir freuen uns auf Euch.

12. Dezember 2015